Vergleiche zwischen Kindern
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Vergleiche dein Kind – NICHT!

Ist dir bewusst, wie oft wir vergleichen? Warum bekommt mein Bruder Saft und ich Wasser? Warum hat mein Bruder heute früher frei als ich? Warum darf meine Schwester allein zur Schule? Warum hat meine Freundin mehr Punkte beim Test? Ja warum? In diesem Blogpost „Vergleiche dein Kind – NICHT“ zeige ich dir die negativen Auswirkungen vom Vergleichen und sage dir, warum der Vergleich hinkt! 

Vergleiche, die hinken

Mein Kind war gerade geboren und schon wurde gemessen und verglichen: passt es in die Statistik: wie groß ist es, wie schwer, wie viel trinkt es, wie oft trinkt es. Ich war auf diese Situation überhaupt nicht vorbereitet und hatte keine Ahnung – was da mit einem gerade erst geborenen Kind aufgeführt wird – es war nur Stress für mich. Ich war nicht die Einzige, die es so empfunden hat. Diese Vergleiche gehen weiter, bei den Mutter-Kind-Pass Untersuchungen, im Kindergarten, bei den Freizeitaktivitäten, in der Schule, auf der Uni, im Job. Ja geradezu scheint es, dass unsere Gesellschaft auf das Vergleich aufgebaut ist und unser Schulsystem darauf ausgelegt ist, alles vergleichbar zu machen – selbst das unmögliche.

Von Buddha über Pestalozzi: vergleiche dein Kind -nicht

„Vergleich dich nicht mit anderen. Du bist einzigartig“ steht bei Buddha. Meist schneiden wir bei Vergleichen schlechter ab, als der mit dem wir uns vergleichen, was zu Unzufriedenheit, Unglück und Traurigkeit bis zu Wut führt. Daher rät der Buddhismus das beste aus deiner Einzigartigkeit zu machen und dein Leben zu leben und aufzuhören, wie andere sein zu wollen.

„Ich vergleiche nie ein Kind mit dem anderen, sondern immer nur jedes mit ihm selbst“ sagte Pestalozzi (er war Reformpädagoge im 19 Jhdt., er vertrat den ganzheitlichen Ansatz). Er trifft es auf den Punkt, jedes Kind sollte nur mit sich selbst verglichen werden, denn es ist jeder Mensch einzigartig und ein Geschenk für die Welt.

Vergleiche zwischen Kindern
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Der Job der Eltern

Stärke dein Kind in seinen Stärken und schaue, dass es bei seinen Schwächen „gerade“ durchkommt. Das Beste was du als Elternteil deinem Kind mitgeben kannst, vergleiche dich mit dir selbst: was hat sich bei dir verändert. Um es nun auf die Schule umzulegen, worin hast du dich verbessert.

Es ist eigentlich gegen unsere Natur alles zu können – es geht nicht. Das System Schule ist jedoch darauf ausgerichtet, einen gleichen Leistungstyp hervorzubringen – was sich jedoch mit den individuellen Fähigkeiten spisst.

Finde die Stärken von deinem Kind und kommuniziere sie deinem Kind, vielleicht tanzt es gerne, vielleicht spielt es gern, vielleicht beobachtet es gern, vielleicht liebt es Tiere etc. Begleite es liebevoll, wenn es enttäuscht ist, wenn es etwas nicht geschafft hat oder wenn es sich mit anderen zu vergleichen versucht. Zeige ihm, dass die Noten in der Schule nichts über Intelligenz aussagen, finde deinen eigenen Standpunkt zum System Schule.

Vergleiche dein Kind nicht
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Fazit vergleiche dein Kind -nicht

Du bist einzigartig, dein Kind ist einzigartig und wenn wir in einer Gesellschaft von Vergleich leben, bedarf es der elterlichen Führung mit diesen Vergleichen umzugehen: d.h. sich der Vergleiche bewusst zu werden, sie zu erkennen und passende Lösungen zu finden.

Ich freue mich über deine Erfahrungen zum Thema Vergleich!

Sag nein zu vergleichen und sag ja zu Individuen,

deine Caro

P.S. Vielleicht bist du auch beim Thema Essen am verzweifeln, dann lese gerne meinen Blogpost darüber!

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